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Veranstaltungen 2013

Perspektiven von Jugendlichen – Eine andere Mentalität

Die Friedrich-Ebert -Stiftung hat in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Jugend und Sozialen Wohlstand, dem Kulturministerium und der UNDP vom 29. bis 30. November 2013 eine Konferenz über „Perspektiven von Jugendlichen – Eine andere Mentalität“ organisiert. Die Konferenz, die im Historischen Nationalmuseum stattfand, brachte Künstler, Jugendorganisationen, Designer, Architekten und Aktivisten zusammen, um einen größeren Einfluss im sozialen Raum zu erlangen und die Jugend als aktive Bürger zu unterstützen. Insgesamt fanden mehr als 200 Teilnehmer aus den unterschiedlichsten Bereichen zusammen.

Die Konferenz war ein erster Schritt, um Politikern, den Massenmedien und der Zivilgesellschaft die Wichtigkeit von Kultur und Kreativität der Jugend für die Entwicklung der Gesellschaft deutlich zu machen. Auch in der EU wird in der „Strategie für die Jugend“ dem Zugang der Jugendlichen zu Kultur und die Entwicklung ihrer Kreativität eine hohe Priorität beigemessen. Dies wurde im  letzten Jahrzehnt in Albanien jedoch vollkommen vernachlässigt, denn es wurde kaum Konkretes zur Förderung der Jugend unternommen.

Die Beteiligten an dieser Konferenz hatten auch die Gelegenheit zu sehen und zu hören, wie diese Themen in verschiedenen EU-Staaten, wie Deutschland, England, Italien oder auch in der Türkei - behandelt werden. Daraus konnten gute Schlüsse auch für Albanien gezogen werden.

Einer der Schwerpunkte, die während dieser Konferenz von vielen Rednern behandelt wurden, war die – kaum bekannte - Tatsache, dass Investitionen in Kultur und Kreativität von großen Nutzen sein können, da diese die lokalen Unternehmen unterstützten, neue Arbeitsplätze schaffen und das Land oder die Stadt z.B. auch zu einer touristischen Sehenswürdigkeit machen.

Als ein erstes Ergebnis der Konferenz entstand die Idee der Schaffung eines gemeinsamen Fonds seitens der Region Puglia in Italien und des Ministeriums für Jugend und Sozialen Wohlstand, um die eigenständige kreative Arbeit von jungen Künstlern auf beiden Seiten der Adria zu unterstützen. Denn beide Seiten haben viele Gemeinsamkeiten. Diese Idee zu einem Fond bekam auch die Unterstützung von Minister Erion Veliaj und schon in 2014 sollen erste konkrete Maßnahmen ergriffen werden. 

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