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Veranstaltungen 2013

„Echt? – Germanistik-Studenten berichten über ihren Studienalltag‟

      

Unter diesem Titel führte die Friedrich-Ebert-Stiftung in Zusammenarbeit mit DAAD, der Fremdsprachenfakultät der Universität Tirana und der Akademie für Film und Multimedia Marubi am 17 Oktober 2013 eine Veranstaltung mit Studentinnen und Studenten aus verschiedenen Fakultäten im Rahmen des Deutschen Oktobers in der deutschen Botschaft durch.

Den etwa 150 Besucherinnen und Besuchern wurde einiges geboten. Ein wesentliches Motiv dieser Veranstaltung war es, die Studierenden zu ermutigen, sich aktiv und gemeinsam mit den diversen Problemen an der Universität aber auch in der Arbeitswelt zu befassen.

Ein leider wichtiges Thema an den Hochschulen ist die Korruption - Bestechlichkeit um an gute Noten und Abschlüsse zu gelangen. Dazu hatte die Gruppe ein Projekt entwickelt, an dessen vorläufigem Ende ein sehr eindringlicher Video-Spot stand, der anschaulich die durchaus üblichen Mechanismen der Bestechung an Hochschulen anprangert. 

Für die meisten Studierenden ist jedoch auch die Frage wichtig, was sie nach der Hochschule erwartet. Es gibt noch immer zu oft den Glauben bei Eltern und ihren Kindern darüber, dass nur ein Studium zu einer erfolgreichen beruflichen Karriere führt. Die Realität ist aber gänzlich anders! Nur sehr wenige Hochschulabsolventen finden einen adäquaten Arbeitsplatz in dem Berufsfeld, für das sie auch studiert haben. Die allermeisten finden nur eine Arbeit in weit anders und weniger qualifizierten Jobs – zumeist nur terminiert und ohne sichere Perspektive. So wurden auch alternative Perspektiven einer guten und qualifizierten Berufsausbildung besprochen, die oft wesentlich sinnvoller und zukunftssicherer ist als ein Studienabschluss. Auch dieses Thema sollte in einem Projekt behandelt werden, das bislang zwei Ausgaben einer überaus interessanten Studentenzeitung hervorbrachte.

"TROKITJE", 1. Auflage            Mai 2013

"TROKITJE", 2. Auflage      Oktober 2013 


Der Alltag von Studierenden wurde somit auf sehr unterschiedliche aber eindringliche Weise dargestellt, denn in Gesprächsrunden brachten die etwa 15 Projektbeteiligten viele Dinge genau auf den Punkt. Äußerst mutig wurden die Probleme beim Namen genannt und der Zuspruch aus dem Publikum war äußerst positiv. Es entspannte sich eine lebhafte Diskussion auch mit dem Publikum.

Dieses positive Echo war sehr ermutigend für die Projektgruppen, so dass nun schon klar ist, dass sie weitermachen wollen. Viele der jungen Besucher des Abends erklärten ebenfalls spontan, dass sie sich künftig beteiligen und auch an ihren Hochschulen aktiver werden wollen. Alle sind von der FES herzlich eingeladen, um neue Dinge miteinander zu planen.

 

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