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 Veranstaltungen 2014

„Albanische Frauen und Europäische Integration – Bemühungen, Errungenschaften, Herausforderungen“

Am 17. September 2014 organisierte die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES), in enger Zusammenarbeit mit der Unabhängigen Frauenunion Albaniens, die Konferenz „Albanische Frauen und Europäische Integration – Bemühungen, Errungenschaften, Herausforderungen“

An der Konferenz nahmen zwei Ministerinnen, Fr. Milena Harito, Ministerin für Innovation und Fr. Lindita Nikolla, Ministerin für Bildung und Wissenschaft, sowie die Beraterin des Integrationsministeriums, Frau Arlinda Dega, Mitglieder aus den Links- und Rechtsparteien im Albanischen Parlament, wie Fr. Valentina Leskaj (Abgeordnete), Fr. Mesila Doda (Abgeordnete), Fr. Albana Vokshi (Abgeordnete), sowie Vertreter aus Organisationen der Zivilgesellschaft, wie Fr. Edlira Cepani teil. Die TeilnehmerInnen der Konferenz haben den Anwesenden eine bessere Perspektive, nicht nur hinsichtlich der bisherigen Errungenschaften des Landes, sondern auch hinsichtlich der zukünftigen Herausforderungen, nahegebracht.

Die Konferenz konzentrierte sich auf zwei Hauptfragen:

1.    Stärkung der Gleichberechtigung – als ein Mittel zur Europäischen Integration und

2.    gleichmäßige Teilnahme von Frauen und Männern an der Beschlussfassung, als wichtigstes Mittel für eine bessere Governance.

Die Diskussionspanel wurden durch die gesellschaftlichen Veränderungen und Herausforderungen hinsichtlich der gleichen Teilnahme von Frauen und Männern auf jedem Bereich der Gesellschaft motiviert. Der Fokus der Diskussionen lag auf europäischen Bestpraktice-Ansätzen bezüglich der Gleichberechtigung, sowie auf die entsprechende Situation in Albanien, verglichen mit den politischen Maßnahmen und Richtlinien der EU bezüglich der Gleichberechtigung. Herr Karin Jöns, Mitglied des Europäischen Parlaments (1994-2009), Senior Berater für European Social and Policy (EuSoPo) in Europa, vermittelte seine außergewöhnliche Erfahrung auf dem Bereich der Europäischen Strategien, sowie hinsichtlich der Verbesserungsmöglichkeiten in Fragen Gender, Gesundheit usw.. Die Hauptthemen der Diskussion waren: Strategien der albanischen Regierung zur Harmonisierung der Genderfrage mit den entsprechenden europäischen politischen Maßnahmen und Richtlinien – als eine Zielsetzung der Europäischen Kommission; Neuigkeiten, Unternehmertum, Forschung – Herausforderungen für Frauen in Albanien.

Der Fokus in den weiteren Diskussionsrunden lag auf den Bemühungen der politischen Parteien und der Nichtregierungsorganisationen hinsichtlich einer gleichmäßigen Teilnahme von Frauen und Männern an der politischen und öffentlichen Beschlussfassung auf Basis der EU-Instrumente und der albanischen Erfahrung. Es ist wichtig, dass die politischen Führer und die Experten für Genderfragen zusammenkommen, um über die gute Guvernance durch gleichmäßige Teilnahme von Männern und Frauen zu diskutieren. Dadurch würde man eine bessere Entwicklung der Gesellschaft erreichen, die die Genderfrage beim Regierungsprozess ansprechen und die Frau im Mittelpunkt aller öffentlichen Bemühungen stellen würde. Es wurden folgende Themen behandelt: das Engagement von politischen Parteien zur Sicherstellung einer gleichmäßigen Teilnahme von Männern und Frauen; die politischen Frauenorganisationen und ihre Rolle in einer genderorientierten Beschlussfassung; die Gelichberechtigung bei der Beschlussfassung als eine Zielsetzung des EU-Programmes über die Gleichberechtigung; die Zusammenarbeit  zwecks der Erreichung der Gleichberechtigung. 

Diese Konferenz war eine erste Aktivität zur Schaffung von Arbeitsgrundlagen bezüglich Genderfragen, wobei die Gesetzgeber im Parlament und weitere beschlussfassende Strukturen enger mit den Frauen außerhalb von Tirana sprechen können, damit ihre Bedürfnisse bei den entsprechenden beschlussfassenden Organe besser reflektiert werden können. 

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